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09.05.2017 15:35 Uhr

Morgen war auch noch ein Tag

Im Leben bekommt man immer eine zweite Chance. Waren die Hearts in der vergangenen Woche im Charakterspiel in Strausberg noch den Märkischen Löwen unterlegen, zeigten sie dieses Mal an gleicher Stelle wesentlich mehr Herz und fuhren bei ihrem 7:6 (3:3;2:1;1:2;1:0)      Erfolg nach Penaltyschießen zwei hart erarbeitete Punkte ein. Aber Maloche soll ja bekanntlich glücklich machen.
Die gastgebenden Panzerkröten vom ECH boten drei komplette Reihen auf, während die Hearts ihrerseits nur zwei aufbringen konnten, wovon auch noch drei Spieler angeschlagen waren. Die Marschrichtung war also klar und zunächst lief es auch gut an für die Karoträger. Nach einem munteren ersten Drittel mit ähnlich verteilten Spielanteilen und Tormöglichkeiten, gewannen die Hearts im zweiten Abschnitt allmählich die Oberhand. Folgerichtig führte man nach der Hälfte des Spiels mit teilweise schön herausgespielten Treffern mit 5:3, was auch daran lag, dass man im Gegensatz zur Vorwoche von der Strafbank fern blieb. Allerdings zeichnete sich gegen Ende des zweiten Spielabschnitts bereits ab, dass die Beine der Hearts-Spieler schwerer zu werden begannen und man jetzt öfter den berühmten Schritt zu spät kam. Für das vielbeschworene Momentum war da der Anschlusstreffer 12 Sekunden vor Pausentee vermutlich eher abträglich. In den Reihen der Blau-weißen stellte man sich auf einen Abnutzungsabwehrkampf ein. Der kam dann auch, allerdings etwas später als gedacht. Denn zunächst war den Turtles bereits nach drei Minuten der Ausgleich gelungen. Keine 30 Sekunden später arbeitete jedoch Peer Krumrey hinterm Tor liegend den Ball über den Umweg vom Rücken des Turtles Schlussmanns zur erneuten Führung über die Torlinie. Diesen Treffer konnten die Turtles erst in der 57. Spielminute ausgleichen und beide Mannschaften – die Hearts in Überzahl, die Turtles per Konter und Pfostentreffer – besaßen in der Folge Chancen, die Partie für sich zu entscheiden. Die Punkteteilung am Ende war daher durchaus gerecht und bei der abschließenden Penalty-Lotterie hatten die Hearts den Vorteil, in Dennis Keßler einen Schlussmann in den eigenen Reihen zu haben, der sich nicht überwinden ließ, und in Manuel Stuck den einzig erfolgreichen Penaltyschützen diesen Tages. Die übrigen Tore der Schotten erzielten Manuel Stuck (3x), Ruben Schreiben, Peer Krumrey und Leo Hansen.
Peer

02.05.2017 14:00 Uhr

Am Sonntag traten die Hearts zum Landesliga Spitzenspiel bei den Märkischen Löwen in Strausberg an. Da beide Teams ihren ersten beiden Partien gewonnen hatten, standen die Zeichen auf Standortbestimmung. Dessen Resultat dürfte den Hearts allerdings nicht gefallen, da sie mit 5:8 (3:2;0:4;2:2)      den Kürzeren zogen.
Dabei lief das Spiel gar nicht mal so schlecht an für die Karoträger. Bereits nach 14 Sekunden hatten Ruben Schreiber erfolgreich eine Lücke bei den Gastgebern ausgemacht und die Hearts in Führung geschossen. Zwar gelang den Löwen schnell der Ausgleich, aber Marten Schumacher eroberte die Führung wenig später zurück. Dann kam jedoch, was den Hearts an diesem Tage das Leben schwer machen sollte: Als Tommy Jeske eine seiner insgesamt drei Strafzeiten an diesem Vormittag abbrummte, gelang zwar zunächst Leo Hansen mit einem Unterzahltor der Führungsausbau, aber wenig später klingelte es in Unterzahl auch zum zweiten Mal hinter Hearts-Schlußmann Keßler. Die knappe 3:2 Führung beim ersten Pausentee hätte den Hearts eine Warnung sein können, hatten doch beide Seiten mehrmals gute Torchancen ungenutzt gelassen, der Spielstand also durchaus auch anders ausfallen können. Hätte, hätte, Fahrradketten! Gleich zu Beginn des zweiten Abschnitts gelang den Löwen in Überzahl – Frank Schindler saß zwei Minuten für unerlaubten Körperangriff ab – der Ausgleich. Da die Karoträger weiter munter Strafen zogen, unter anderem 5 Minuten von Leo Hansen, drehten die Löwen mit zwei weiteren Überzahltoren die Begegnung und hatten zudem kurz vor Drittelende das Glück auf ihrer Seite, als ein unglücklich abgefälschter Ball sich gemächlich hinter Hearts-Schlußmann Keßler einnistete. Im letzten Abschnitt machten die Hausherren nach 43 Sekunden de facto den Deckel drauf und konterten auch den zweiten Unterzahltreffer der Blau-weißen an diesem Tag mit einem eigenen Überzahlerfolg.
Unterm Strich bleibt damit die Erkenntnis, dass man trotz individueller Vorteile in diesem Charakterspiel gegen geschlossener auftretende Hausherren nicht zu Unrecht das Nachsehen hatte. Sicherlich waren die Hearts nicht in Bestbesetzung angetreten, aber diese Aufstellung blieb zweifellos auch weit unter ihren Möglichkeiten was Einsatzfreude und Spielwitz anbelangte. Die Tore für die Blau-weißen schossen Marten Schumacher (3x), Leo Hansen und Ruben Schreiber. Die Gelegenheit, es in Strausberg besser zu machen, bietet sich schon kommende Woche gegen den ECH Turtles.
Peer

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